Im Leben

Meterweise ellenlang

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Das Stück Eisen hier hängt am Leinwandhaus unweit des Frankfurter Doms. Die Frankfurter Elle.

Wie lang das ist? Diese Seite hier sagt: 1 Frankfurter Elle = 0,6750 bayer. Elle = 0,5623 Meter [0,54728 m (1850)]

Nachgemessen hab ich’s nicht. Aber ist unser Meter nicht eine höchst praktische Erfindung?! Den gibt’s übrigens auch erst so richtig seit 1889 und ist in Form des Urmeter aus Platin-Iridium, was verhindert, dass er länger wird, wenn’s warm wird. Die 3 deutschen Urmeter liegen in Braunschweig, da wo auch die Atomuhr betrieben wird, die unsere Zeit festlegt. Eins davon ist eigentlich das Urmeter von Belgien, weil die zwei deutschen in der DDR gelandet sind, was ja jetzt auch wieder egal ist. Ob die Belgier ihres wieder zurückbekommen irgendwann? (Wikipedia-Artikel)

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Im Leben

Frankfurts kleinster Laden wird größer

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Das hier wird eines der letzten Bilder von Frankfurts kleinstem Laden sein. Das Uhren-Service-Center, im Moment noch eingeklemmt zwischen Deichmann und Apotheke auf der Zeil muss einer Sanierung des Hauses weichen und zieht demnächst um in die Hochglanzwelt der MyZeil gegenüber. 
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Ich finde das schade, nicht nur weil es sehr praktisch war, mal auf die Schnelle für nur 5 Euro die Uhrenbatterie tauschen zu lassen oder ein frisches Lederarmband zu besorgen, ohne durch ein Kaufhaus irren zu müssen. Es gibt eben auch kleine, von netten, hilfsbereiten Leuten geführte Läden, die einfach da hin gehören, wo sie gefühlt schon immer waren. Dieser freundliche Herr, der hier die Fassadenarbeiten am Trichter von MyZeil beobachtet, ist so einer.

Ich werde trotzdem weiter hingehen, allein schon, damit der Mann seine bestimmt deutlich teurere Miete in der Shopping-Galerie bezahlen kann.

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Im Leben

Strukturiert

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Die Fassade des Mövenpick Hotels hinter der Frankfurter Messe im gerade entstehenden neuen Europaviertel hat einen Schwung! Wenn man das Gebäude von Weitem betrachtet ist es kaum zu sehen, aber der Blickwinkel von der Seite offenbart die Struktur, die die gleichförmigen Quadrate plötzlich interessant werden lässt.

Im Leben

„Ei, mei Zeil die lob‘ isch mir!“

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Seit Donnerstag kann man wieder einigermaßen ungehindert die Zeil auf und nieder laufen. Die Bausstellenbarriere des Shopping-Zentrums MyZeil ist weg. Stattdessen saugt „der Trichter“, wie das Gebäude jetzt schon in Frankfurt genannt wird, die Leute gleich ein Massen rein.

 Die Architektur ist spektakulär, die Shops drinnen weniger. Das übliche Gemisch aus Markenshops, Saturn und einer Fressetage. Die sehr weiße-graue Farbgebung im Inneren ist nicht gerade gemütlich, eher steril, aber immerhin gibt’s was zu gucken. Hier ein kleines Filmchen vom Eröffnungtag.

 

Im Leben

Mr. Fry, I salute you!

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Stephen Fry ist bei Twitter inzwischen ein echter Must-Follow. Abgesehen davon, dass er nicht nur sehr lustig und intelligent und very british ist, er ist auch noch ausgesprochen Tech-Affin und schickt zu Zeite, an denen man es nicht vermutet etwa so ein Bild per Twitpic

 Share photos on twitter with Twitpic

 Da sitzt er mit anderen Leute im 26. Stock im Aufzug fest und teilt die seltsame Situation mit seinen Followern. Und schon entsteht ein Strom an Reaktionen und Kommentaren, der fast nur positive Schwingungen verbreitet.

 Großartig!

 Und wer jetzt nicht, weiß, von wem ich spreche, gehe auf http://www.stephenfry.com und werde erhellt.

Im Leben

Blähungen durch TV-Werbung

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Es gibt ein paar Themen, die sind mal so richtig schwer in kreative Werbung zu verpacken. Verstopfungen oder Darmträgheit zum Beispiel. Klar, es ist ein Thema über das man nicht so gern spricht. Man steht ja auch nicht zu den Winden, die einem entfahren…

 Aber was derzeit für Activia von Danone und das Abführmittel Dulcolax so über den Bildschirm flimmert ist doch eher fremdpeinlichkeitsverstärkend. Bei so viel Spießigkeit wird mir der Darm träge.

 Übrigens: Man muss schon seeeehr viel Activia kaufen, bis die angepriesenen Wirkungen überhaupt eine Chance haben zur Geltung zu kommen. Aber vier Wochen aus drei Geschmacksrichtungen bestreiten. Och, nööö.

Im Leben

Ein Roman ist ein Blog ist ein Rezeptbuch ist ein Roman…

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…und bei 60°C wird Baiser, auch bekannt als Meringue, langsam über Stunden getrocknet, bis es knusprig-hart, aber immernoch weiß ist.

Sechzig Grad, so heiß auch der Blog, das Buch, die Rezeptsammlung meiner Liebsten, die das Experiment wagt, in aller Öffentlichkeit Stück für Stück ihr erstes Buch zu schreiben. Es geht um eine Frau namens Josephine, Männer natürlich und Backen. Wie es losging und wie es weitergeht lest ihr unter http://www.sechziggrad.de

Ich bin jedenfalls schon ganz aufgeregt…